>> Moersch Papierentwickler

 

>SE1 Sepia

 

Spezialentwickler für Warmtonpapiere wie Select, Classic, Forte und Bergger. Der Bildton ist warmschwarz, der Sepiaton stellt sich nach einer leichten Selentonung ein (1+100 bis 1+200). Hierbei nimmt die Maximalschwärzung zu, bei längeren Tonungszeiten wird der Bildton kaltbraun.

Verdünnung: 1+7 bis 1+15
1 Liter Konzentrat
für 8-16 Liter Arbeitslösung

Foto: Wolfgang Moersch, Select Sepia, Papier Classic Museum, Selentonung 1+300

>SE2 WARM

Universalentwickler für alle Papieremulsionen. Dieser Entwickler arbeitet schnell, die Entwicklungszeit bei der üblichen Verdünnung von 1+9 liegt zwischen 60 und 75 Sekunden bei der Prozesstemperatur von 20°C. Diese Verdünnung wird nur empfohlen für die Verarbeitung von PE-Papieren, oder auch für ungeduldige Barytverarbeiter. Der Bildton ist abhängig vom verwendeten Papier. Bei Kaltonpapieren und Papieren mit eingelagerten Entwicklersubstanzen ist der Ton neutral bis warm, mit dem üblichen Anflug ins Grünliche. Warmtonpapiere kommen in bräunlichen Nuancen, wenn die Entwicklungszeit unter 70 Sekunden liegt, bei Zeiten über 90 Sekunden wird der Ton auch hier deutlich grüner. Eine leichte Selentonung (1+50 bis 1+200) entgrünt und verschiebt den Bildton in kühlere Nuancen wobei die Maximalschwärzung deutlich zunimmt.

Wegen der hohen Kapazität dieses Entwicklers liegt das optimale Verdünnungsverhältnis bei 1+20, eine Entwicklungszeit von zwei Minuten ist bei 20°C völlig ausreichend. Erst bei stärkerer Verdünnung ist die Zeit zu verlängern. Auch bei hoher Verdünnung beträgt die Haltbarkeit der Arbeitslösung in hochgefüllten Flaschen einige Wochen.

Verdünnung: 1+9 bis 1+25
1 Liter Konzentrat
für 10-26 Liter Arbeitslösung

Foto: Willi Moralli, Papier Polywarmton, SE Warm, Selengetont

>SE 3 COLD

Entwickler für neutrale bis kühle Bildtöne auf Ascorbat/Phenidon-Basis. Dieser Entwickler wird in zwei Konzentraten von jeweils 500ml geliefert, die für die Arbeitslösung im Verhältnis bis 1+1+40 mit Wasser gemischt werden. Bei dieser Verdünnung liegt die Entwicklungszeit bei zwei Minuten.

Verdünnung: 1+1+20 bis 1+1+40
2x500 ml Konzentrat
für 10 bis 20 Liter Arbeitslösung

Foto: Werner Breuhahn, Polywarmton in Cold 35+35+1000

>SE LITH

Entwickler für die Lithprinttechnik, abstimmbar auf ca. 20 Papiere, Bildtöne durch Verdünnung und Additive (nur Master Set) äußerst variabel. Eine ausführliche Verfahrensbeschreibung für die Feinabstimmung und eine Papier/Entwickler-Kombinationstabelle (mit allen relevanten Verarbeitungsdaten) liegen bei.

Die Haltbarkeit ist für einen Lithentwickler ausgesprochen hoch (Beispiel: Arbeitslösung 1+10 ohne zusätzliches Antioxidanz 500ml in offener Schale 20x25cm 8-10 Stunden).

Mit einem der beigefügten Additive (nur Master Set) läßt sich der Litheffekt abschwächen oder ganz ausschalten, sodaß sich diese Lösung auch als reiner Brauntonentwickler einsetzen läßt.

Empfohlene Verdünnungen 1+10 bis 1+30

Master-Set: 1 Liter (Teil A 500 ml, Teil B 500 ml + zwei Additive) für 10-30 Liter Arbeitslösung

Alle im Masterset enthaltene Lösungen sowie zwei weitere Additive können auch einzeln bezogen werden.

> EASY LITH (früher Classic Profi Set)

Fertig abgestimmter Lithentwickler ohne Additive.

Die kostengünstige Alternative für den Einstieg in die Lithprinttechnik und alle Anwendungen, bei denen eine Feinabstimmung nicht erforderlich ist.

Verdünnung 1+15 bis 1+30

Konfektionierungen:

200ml (Lith A 100 ml, Lith B 100 ml) für 3 bis 6 Liter Arbeitslösung
500ml (Lith A 250 ml, Lith B 250 ml) für 7,5 bis 15 Liter Arbeitslösung
1 Liter (Lith A 500 ml, Lith B 500 ml) für 15 bis 30 Liter Arbeitslösung
2 Liter (Lith A 1 Liter, Lith B 1 Liter) für 30 bis 60 Liter Arbeitslösung
5 Liter (Lith A 2,5 Liter, Lith B 2,5 Liter) für 150 bis 300 Liter Arbeitslösung

 

>> Mehr zum Lith Prozess und Bildbeispiele

>SE 6 BLUE

Entwickler zur Erzeugung neutraler bis blauschwarzer Bildtöne. Der Ton ist abhängig vom verwendeten Papier, kann aber durch ein Blautonadditiv (Finisher Blue) auch bei der Kombination mit Warmtonpapieren in kühle bis kalte Nuancen verschoben werden. Die Maximalschwärzung ist sehr hoch bei voller Differenzierung der Schattenzonen.

Verdünnung: 1+10 bis 1+15 mit identischer Dmax, Entwicklungszeit 3 bis 4 Minuten. Bei stärkeren Verdünnungen (Bis 1+20) ist die Entwicklungszeit zu verlängern.

1 Liter Konzentrat
für 10-20 Liter Arbeitslösung
 

Albert Renger-Patzsch Archiv , Polywarmton, SE6 BLUE als Zweibad: A1+9 mit Finisher / B 1+25, Selentonung 1+50 30 Sekunden

>SE Bromoil

Spezialentwickler für den Bromöldruck! Formulierung mit fünf superadditiven Entwicklersubstanzen und niedrigem pH-Wert.

1 Liter Konzentrat für 7 Liter Arbeitslösung

>SE 20 Amidol Plus

Fineprinters Traum und Retter in der Not

Erstentwickler Amidol, Zweitentwickler Catechol

Im Erstentwickler erscheint das Bild in allen Details in äußerster Zartheit. Im Zweitentwickler wird ausentwickelt bis der gewünschte Kontrast erreicht ist. Sowohl die Lichter- als auch die Schattenpartien lassen sich mit dieser Entwicklerkombination mit größtmöglicher Differenzierung wiedergeben.

Auch wir können dem Amidol seine bekannte Oxidationsfreudigkeit nicht völlig austreiben. Die Arbeitslösung wird vor Gebrauch frisch angesetzt und hält selbst bei hoher Ausnutzung (mehr als 30 Prints 24x30cm) mindestens eine Printsession in der offenen Schale. Bei geringer Ausnutzung und Standzeit kann die Lösung einige Tage in einer hochgefüllten Flasche aufbewahrt werden.

Der Bildton ist steuerbar durch zwei im Kit enthaltene Additive für den Zweitentwickler.

für 2x1 bis 2x2 Liter Arbeitslösung

 

Amidol plus ist ein Zweibadentwickler zur Wiedergabe feinster Tonwerte. Der Bildton ist über zwei Additiven abstimmbar, alle Töne zwischen Blauschwarz und Braunschwarz sind möglich. Polywarmton

>Catechol

Der Catecholentwickler arbeitet langsam mit harter Gradation. Er ist als Erstentwickler bei Zweibadverfahren einzusetzen. Die Belichtungszeit wird mit dem Zweitentwickler eingetestet. Im Catechol wird anentwickelt bis die Schatten deutlich erkennbar sind, je nach Verdünnung dauert dies 50 bis 90 Sekunden. Danach wird im zweiten Bad ausentwickelt bis zur gewünschten Lichterzeichnung. Die Schattendichten werden erhöht und klar getrennt, der Bildton des zweiten Entwicklers wird in kühlere Nuancen verschoben und zwar umso mehr, je länger der Print im Erstentwickler verbleibt. Dies kann gezielt eingesetzt werden, um bei sehr warmen Papier/Entwicklerkombinationen die Schwärzung der Schatten zu vertiefen. In diesem Fall sollte schon nach Erscheinen der Bildspur in den zweiten Entwickler gewechselt werden.

1 Liter Konzentrat

Wolfgang Moersch

Polywarmton Chamois (PW17)

Erstentwickler: SE20C Catechol
Zweitentwickler: SE30 Meritol<BR

>Meritol

Langsam arbeitender Entwickler für neutrale bis braune Bildtöne. Produziert bei einer Verdünnung von 1+10 mit SELECT SEPIA VC bei zwei Minuten Entwicklungszeit einen warmbraunen Bildton. Erst bei einer Verlängerung der Entwicklungszeit auf drei Minuten wird die Maximalschwärzung erreicht. Der Bildton verändert sich dabei zu einem kühlen Braunschwarz.

1 Liter Konzentrat
für 8-12 Liter Arbeitslösung

Albert Renger-Patzsch, Polywarmton Chamois

Meritol ist ein langsamer Entwickler für braune Bildtöne.
Der Bildton ist warmbraun bei Zeiten unter zwei Minuten und kühlbraun mit ausentwickelten Schatten bei drei bis vier Minuten

> Moersch VGT Entwicklerbaukasten

 

Der Entwicklerbaukasten VGT besteht aus mehreren Entwicklerkonzentrate, mit denen Sie sich Ihren individuellen Entwickler mischen können:

Bestimmen Sie Ihren Bildton selbst. Abstimmbar von weich bis hart, als Einbad oder Zweibad.

Die Entwicklerlösungen können in beliebigem Verhältnis gemischt werden.

A - Der harte Entwickler arbeitet sehr langsam, ein Vorteil bei der Zweibadentwicklung, denn so haben die Schatten Zeit sich differenziert und kräftig auszubilden.

B - Der weiche Entwickler mit neutralem bis kühlen Bildton und kurzer Bildspurzeit.

C - Der Aktivator ist in der gleichen Menge zuzugeben wie die Summe der beiden Entwicklerlösungen. Bei höherer Dosierung wird der Entwickler schneller und arbeitet weicher mit kühlerem Ton.

D - Sind warme Bildtöne erwünscht, wird dieser Entwickler mit der A-Lösung gemischt, oder bei einer Zweibadentwicklung als zweites Bad eingesetzt.

Finisher Blue - Soll die Kombination von A/B/C kälter arbeiten, kann der Arbeitslösung soviel Finisher Blue zugesetzt werden, bis der gewünschte kalte Ton erreicht wird. In der Regel sind 5-10ml ausreichend. Bei höheren Gaben sollte der Entwickler insgesamt etwas fetter angesetzt werden, oder es ist der pH-Wert durch Zugabe von Alkali (C) zu erhöhen.

Auf einen Liter Wasser sollten ca. 50ml Entwickler (A+B, A+D, A+B+D) und die gleiche Menge Aktivator gegeben werden. Geringere Mengen sind möglich bei verlängerten Entwicklungszeiten.

A+C+Wasser ergibt einen langsamen Entwickler, der allein (ohne ein zweites Bad mit weichem Entwickler) keine volle Gradation aufbauen kann. Schon der Zusatz von 5ml B oder D auf 50ml A lässt eine Superadditivität entstehen, der Entwickler arbeitet schneller und um ein Vielfaches kräftiger. Je kräftiger der Entwickler arbeitet und je länger man ihn arbeiten lässt, desto kühler wird der Bildton.

Umgekehrt sorgt eine (zu) hohe Lichtmenge für bräunliche Bildtöne bei kurzen Entwicklungszeiten. Dabei können die Schatten nicht ausentwickelt werden, der Print erscheint mulmig. Um sehr warme bis braune Bildtöne bei sauberer Schattenzeichnung zu erzeugen empfiehlt sich folgende Vorgehensweise: Zweibad!

Nach mehr oder weniger starker Überbelichtung wird mit hartem Erstentwickler (A+C+Wasser) anentwickelt bis die Schatten und unteren Mitteltöne deutlich ausgeprägt, aber noch nicht „fertig“ sind. Ausentwickelt wird wegen der hohen Lichtmenge in stark verdünntem Zweitentwickler (z.B. 15ml D + 20ml C + 1000ml Wasser). Haben die Lichter volle Zeichnung, wird der Entwicklunsvorgang im Stoppbad abgebrochen.

Zu beachten ist, daß der Bildton in erster Linie von der Papieremulsion vorgegeben wird. Ausgesprochene Kalttonemulsionen können allenfalls zu neutralem Ton entwickelt werden, Warmtonpapiere reagieren dagegen wesentlich stärker.

Auch dünne flaue Negative können mit einer Zweibadentwicklung gerettet werden. Siehe hierzu folgendes
Beispiel.

Im Baukasten sind enthalten:
- A Entwickler hart, 250ml
- B Entwickler weich Neutralton, 250ml
- C Aktivator Alkalilösung, 500ml
- D Entwickler weich Warmton, 250ml
- Finisher Blue für blauschwarze Bildtöne, 100ml

Alle Lösungen können nach Bedarf nachbestellt werden.

Matthias Stalter

Select Sepia VC
Links: A 20ml + B 40ml + C 60 + Finisher Blue10ml + 1000ml Wasser
Rechts: A 25ml + D 25ml + C 40ml + 1000ml Wasser

>SEPAROL

Eine neue Produktreihe , als Pulvermischung konfektioniert, völlig frei von Hydrochinon, natürlich ohne Ätzalkalien und deutlich reduziertem Sulfitgehalt.
Nach den neuen, sehr strengen EU-Richtlinien gelten diese Entwickler nicht als umweltgefährdend. Die Hauptentwicklersubstanz ist ein Derivat der Ascorbinsäure, eine Gesundheitsgefährdung beim Ansatz der Entwicklerlösung ist deshalb nicht zu befürchten. Separolentwickler sind geeignet für alle handelsüblichen Photopapiere. Bei Separol NE, Soft und HE kann der Bildton - innerhalb der Grenzen des verwendeten Papiers – durch Zugabe eines im Lieferumfang enthaltenen Bildtonstabilisators beeinflusst werden.

Trotz des Verzichtes auf Hydrochinon wird eine hohe Maximalschwärzung erreicht, wobei der gesamte Tonwertbereich, also auch die tiefen Schatten fein differenziert werden.

Die Chemikalien werden in zwei Beuteln getrennt geliefert. Beim Ansatz zur Stammlösung wird zunächst Part 1 in ca. 1950ml Wasser völlig gelöst, bevor Part 2 zugegeben wird. In hochgefüllten Flaschen ist die Stammlösung mindestens drei Monate haltbar. Es ist möglich, Entwickler und Alkali in getrennten Lösungen von jeweils einem Liter anzusetzen und erst bei Gebrauch zu mischen. In diesem Fall ist es vorteilhaft, die A-Lösung mit demineralisiertem Wasser anzusetzen, die Stabilisatorlösung ist dann dem Part 2 (der Alkalilösung) zuzusetzen.

Separolentwickler sind geeignet für alle handelsüblichen Photopapiere, bei Separol NE, HE und Soft kann der Bildton - innerhalb der Grenzen des verwendeten Papiers – durch Zugabe eines im Lieferumfang enthaltenen Bildtonstabilisators beeinflusst werden. Es wird empfohlen mindestens die Hälfte dieses Stabilisators zu verwenden, die beste Leistung bei kühlerem Ton bringt der Entwickler wenn die gesamte Menge von 50ml zugesetzt wird.

Zweibadentwicklung oder Feinabstimmung durch Mischung von NE, HE oder WA mit Soft ist möglich. Bei der Zweischalenentwicklung sollte im NE, HE oder WA anentwickelt werden bis die Mitteltöne stehen, die Lichter werden im zweiten Bad (Soft 1+5 bis 1+10) hervorgerufen.

Grundsätzliche Überlegungen und Anleitungen zu Zweibadtechnik werden Mitte Januar folgen.

Separol NE
- Neutraler bis kaltschwarzer Bildton
- Hohe Deckung bei ausgeprägter Differenzierung der Schattenpartien
- Pulver + 50ml Stabilisatorlösung für 2 Liter Stammlösung, ergibt 12-15 Liter Arbeitslösung

Separol WA
- Warmschwarzer Bildton
- Pulver für 2 Liter Stammlösung, ergibt 12-14 Liter Arbeitslösung

Separol Soft
- Bildton steuerbar von braunschwarz bis neutral
- Pulver + 50ml Stabilisatorlösung für 1 Liter Stammlösung, ergibt 6-10 Liter Arbeitslösung

Separol HE
- Bildton steuerbar von neutral bis blauschwarz
- Pulver + 2 Lösungen zur Bildton und Tonwertsteuerung für 1 Liter Stammlösung, ergibt 6-10 Liter Arbeitslösung
 

Helga Pisters
Polykaltton, Separol NE 1+4, Selentonung 1+20 2min

 

Nick Hermanns
Polykaltton, Separol WA 1+5

Zweibad NE+Soft auf Select VC

Nick Hermanns
Select VC, Separol HE 1+9 mit kühler Abstimmung


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